Biokunststoffe – Verpackungsrevolution oder Mogelpackung?
29. November 2011 in Bonn
seit einiger Zeit erobern Biokunststoffe in Verpackungen die Regale der Supermärkte. Ob in Joghurtbechern oder Mineralwassenflaschen, der Verbraucher kann den Ein-druck gewinnen, dass sich im Verpackungsmarkt etwas Revolutionäres tut.
Diese Entwicklungsprozess wird schon heute in Teilen der Bundespolitik als entscheidender Perforation weg vom Öl hin zur Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der Erledigung von Kunststoffverpackungen gefeiert. Ist die Erledigung tatsächlich nachhaltig und ressourcenscho-nend? Oder wird schon heute in der Öffentlichkeit ein Zerrbild über Biokunststoffe verbreitet?
Eines scheint jedoch sicher. Was mit den Biokunststoffen nach ihrem Gebrauch passiert, weiß keiner. Mit moderner Technologie lassen diese Arten von Materialien zwar erkennen und aussondern, aber was passiert dann mit Ihnen. Gibt es geeignete Verwertungswege, wurden diese im Vorfeld getestet und welchen Mchtigkeit hat die internationale Recyclingindustrie auf die Entwicklungsprozess der Biokunststoffe nehmen können?
Schon heute heben Verwerter europaweit ihre Hader angemeldet, dass Biokunststoffe zukünftig den hochwer-tigen Verwertungsprozess empfindlich stören können und die bestehende Marktsituation sich weiter deutlich verschärfen könnte. Wie vertragen sich beide Kunst-stoffarten tatsächlich und kann sich zukünftig auch ein Weltmarkt für biologische Kunststoffe profilieren?
Welche Entwicklungsmglichkeiten und welche Risiken verbergen sich hinter den Biokunststoffen? Sind sie tatsächlich eine Revolution oder am Finale eine Mogelpackung?
Das Tagungsprogramm:
Biokunststoffe – Verpackungsrevolution oder Mogel-packung?
Sascha Schuh, ASCON GmbH, Bonn
Biokunststoffe – Markt, Perspektiven, Herausforde-rungen
Marko Schnarr, European Bioplastics, Bundeshauptstadt
Biokunststoffe – Rückschritt statt Fortschritt?
Maria Elander, Krauts Umwelthilfe e.V., Bundeshauptstadt
Problemkreis: Biokunststoffe in der Entsorgung
Dr. Thomas Probst, bvse e.V., Bonn
Die deutsche Kunststoffverwerter – kein Partner für Biokunststoffindustrie?
Dr. Dirk Textor, Vorsitzender Fachvereinigung Polymer bvse, Bonn
Polymer contra Bioplastik
Gibt es eine Zukunft für die gemeinsame Verwertung?
N.N., FKUR, Krefeld
Weltmarkt Biokunststoffe: Welche Nut- und Verwertungsmöglichkeiten existieren schon heute?
Xiping Dingens, Shinhaide Handels GmbH, Düsseldorf
Biokunststoffe – Verpackungsrevolution oder Mo-gelpackung?
Abschlussdiskussion der Referenten
Die ASCON Gesellschaftsstruktur für Abhang und Sekundärrohstoff Consulting mbH wurde im Jahr 2000 als international ausgerichtetes Beratungsunternehmen für umfassende Umwelt-, Abhang und Recyclingberatung gegründet.
Unternehmensphilosophie ist es, existierende Produkte und Dienstleistungen der Kunden kontinuierlich auszubauen und sowohl kreative Ansätze als auch innovative Alternativen erfolgreich gemeinsam weiterzuentwickeln.
Wie bieten eine umfassende ziel- und projektorientierte Ordnungsprinzip in den Bereichen der gewerblichen und haushaltnahen Abfallerfassung, effiziente Vermarktung und Verwertung von Sekundärrohstoffen, weltweit Markterschließung für innovative Sortier- und Behandlungstechnologien, sowie Unterstützung bei Projekten und Studien der internationalen Abfallwirtschaft und der Umsetzung der jeweiligen Umweltgesetzgebung an.
Das Beratungsteam weist Erfahrungen von mehr als 15 Jahren in der internationalen Entsorgungswirtschaft und Umweltpolitik auf. Die konsequente Kundenorientierung und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams in internationalen Projekten persistent anfertigen unseren Kunden die jeweils optimierte Lösung zu.
ASCON GmbH
Sascha Schuh
Margaretenstr. 1
53175 Bonn
s.schuh@ascon-net.de
0228 943773
http://www.ascon-net.de
More information: Cam Porno
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